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Sonntag, 12. Oktober 2014

Don't mess with my little sister!

Stanley ist Feuer und Flamme für seine kleine Schwester.
Wie gewöhne ich den Hund am besten ans Baby? 
Mich schlau gemacht, beschloss ich, möglichst keine Distanzen aufzubauen und Doggie unter Aufsicht einfach mal machen zu lassen.



Neugierig beschnupperte er sie im Maxi-Cosi. Dann stand er verwirrt winselnd vor ihrem Bettchen. Es schien ihm nicht ganz klar zu sein, um was es sich handelte. Ein Welpe? Ein Eichhörnchen? 
Wie auch immer, Stanley beschloss schnell, dass das kleine neue Rudelmitglied beschützt werden muss. Und verhätschelt.

Die ersten Tage lief er immer aufgeregt zu mir, wenn sie weinte. Um mir mitzuteilen, dass der Welpi in Not sei! Ich möge doch bitte was tun!

Wenn es an der Tür klingelt oder gar Besuch kommt, wird neuerdings gebellt und geknurrt. Es gilt, die Wurfhöhle zu verteidigen.

Gerne schläft er auch neben ihrem Bettchen. Manchmal darf er auch unter Aufsicht ein wenig mit ihr schmusen. Er schleckt ihr Füßchen und Fingerchen "sauber". Als er das zum ersten Mal gebracht hat, bin ich in Schnappatmung ausgebrochen und nach dem Sagrotan-Fläschchen gerannt. Heute sehe ich das entspannter. Ich säubere ihr einfach normal die Hände. So eng, denke ich, darf man das nicht sehen. Als ob ein normal gepflegter Haushalt keimfrei wäre! Diese Variante funktioniert gut, Baby Silver erfreut sich blendender Gesundheit.

Es amüsiert mich, dass Stanley sich ab und an wie ein älteres Geschwister verhält. Wenn sie beim Fernsehen auf unserem Schoß sitzt, dann will er auch. So sitzt Baby bei Herrchen, Stanley bei Frauchen und zu viert kucken wir Downton Abbey. Trotz der keine-Hunde-auf-Sofas Regel. 
Der Rudelfriede ist mir wichtiger.

Ich bin glücklich und dankbar, dass es mit Baby und Hund so gut funktioniert. Was sind Eure Erfahrungen?

Kommentare:

  1. Das ist eine ganz allerliebste Geschichte. Gut, dass Stanley den "Welpen"akzeptiert.
    Es muss ein herrliches Bild sein, wenn ihr Vier TV schaut.
    Einen schönen Resttag wünscht Dir
    Irmi

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  2. oooooch ich bekomm gerade ne Gääääänsehaut ♥♥♥♥ wie süß ist das denn ♥♥♥♥
    Ganz toll machst du das, viele haben leider keine Ahnung, dazu kommt die Angst und der Hund landet im Tierheim :o(
    Wir hatten einen Dobermann, er war vor den Kindern da und er war so "fürsorglich" zu den Kleinen, ich habe mir auch wirklich damals keine Gedanken gemacht, denn es war ein super Kerl ;o) nun ist er leider im Hundehimmel und unsere Kinder können sich, da sie damals nicht älter als 4 Jahre waren, nur noch ganz ein glitzekleinwenig an ihn erinnern, sie schauen sich Bilder an und freuen sich trotzdem so einen netten Hund gehabt haben ;o)

    Ich wünsche Euch ganz viel Freude und Glück und genießt die tolle Zeit zusammen ♥♥
    LG Petra

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  3. ooooaaah... wie süß! ich kann mir stanley tatsächlich gut vorstellen im umgang mit dem silver babe... ich hoffe, du denkst dran, mal so ein sofa-familienbild von euch zu machen. im downton abbey style :D

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  4. Wie schön, dass das so großartig bei Euch klappt. Man hört ja doch von vielen Horrorgeschichten, was Hunde so alles anstellen, sobald das Baby da ist.

    LG

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  5. Ich glaube "so eng" soll man es auch nicht sehen, weil so ein paar Bakterien das Immunsystem auch stärken... oder so ähnlich. Weißt ja, kinderfreie Zone, aber so manche Info kriegt man dann ja doch mal mit^^

    Das Verhalten von Haustieren, die so Menschen-bezogen wie Katzen und Hunde sind, ist echt allerliebst. Gerade Hund & Kind scheint eine "match made in heaven" zu sein :) Beim, sonst sehr ängstlichen, Chester entdecke ich übrigens auch eine starke Affinität zu Kindern - den Enkeln der Nachbarn schaut er zu gerne beim Spielen im Garten zu, legt sich dazu auch recht nah zu ihnen, und als wir letzten Baby-Besuch von Marcs Arbeitskollegen hatten, kam Chester sogar gucken und legte sich neben den Kinderwagen - sonst kommt er nicht unter dem Bett hervor wenn es geklingelt hat und "Fremde" da sind.

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  6. wie suess. zum thema hund und kind kann ich aber leider nichts beitragen :) xoxo

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  7. Wie schön von dir zu lesen und einen kleinen Einblick in euren Familien-Hunde-Alltag zu bekommen. <3 Ich habe mich tatsächlich schon gefragt, wie Stanley den "Welpen" akzeptiert. Wie wundervoll, wenn dies so ganz unproblematisch läuft. Bisher habe ich das auch genau so im Freundeskreis erlebt. Lediglich bei Katzen habe ich mehr von Eifersüchteleien gehört. Umso mehr freut es mich, dass es bei euch sooo gut klappt.

    Sei virtuell gedrückt!
    Anni

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  8. Ach, wie schoen! Ich habe jetzt erst wieder vorbeigeschaut. Herzlichen Glueckwunsch zu Baby Silver und der guten Beziehung zu Stanley.
    Alles richtig gemacht :-).
    Ich hatte damals bei uns auch richtige Sorge, ob es mit der kleinen Miss und dem kleinen Hund klappen wird. Der kleine Hund hat einen Drang, mich zu verteidigen. Als wir total erschoepft um 22 Uhr mit dem kleinen Buendel heimkamen, bekam der Hund erstmal saemtliche Wurst- und Kaesevorraete im Kuehlschrank zu fressen. Die positive Assoziation hat geklappt und mittlerweile verteidigt er die kleine Miss einfach mit und muss sich mittlerweile auch so einiges von ihr gefallen lassen.
    Uebrigens, ruhig den Hund mal schlecken lassen. Allergieprophylaxe :-)

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  9. Sehr suess! Kann nicht mitreden, wir haben keinen Hund...Nur ältere Brueder, die sich aber auch sehr protektiv verhalten :-)

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