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Samstag, 27. Dezember 2014

Jahresrückblick 2014

Januar
Nun wird's ernst. Baby Silver hat sich definitiv für Sommer angekündigt. Trotz Schwangerschaft fahre ich im Januar ins eisige Mecklenburg. Bei Temperaturen um -10 Grad überwache ich mein Projekt. Draußen ist es bitterkalt, der See ist zugefroren. Doch die Schneelandschaft ist bezaubernd schön. Auf der Rückfahrt machen Stanley und ich Station in Berlin: Steuerplanung, Blitzeis und nächtliche Gassi-Runden im Tierpark prägen die Erinnerung. 



Februar
Wir fahren für ein verlängertes Wochenende nach Österreich. Wir machen ausgiebige Spaziergänge durch die verschneite Winterlandschaft und Wellness stehen auf dem Plan.  

März
Mecklenburg. Mal wieder. Doch dieses Mal schließen sich für's Wochenende Jane, Michael und mein Mann an, die ich in Berlin aufsammle. Onkel-Hans Christian mimt den Fremdenführer: Er zeigt uns die Gegend und speziell die Gutshäuser, in welchen seine weit verzweigte Familie vor dem Krieg und der Vertreibung lebte. Seine Lebens-Geschichte fasziniert uns und wir ermuntern ihn, diese aufzuschreiben.
Auf dem Rückweg erledige ich in Berlin noch meine üblichen Geschäftstermine und hoffe, dass sich für mein Projekt Mecklenburg ein Investor findet, bevor Baby Silver kommt.



April
Mein Patenkind Jill bekommt ein Brüderchen. Mit Interesse beäuge ich Klein-Tim und kann mir kaum vorstellen, bald selbst so ein kleines Menschlein im Arm zu halten.
Im Büro gebe ich Gas, denn bis zum Sommer müssen alle großen Projekte über die Bühne sein.
Ende des Monats fliegen wir mit Jane und Michael nach Spanien. Wir verbringen Zeit an der Küste, Sevilla, Cordoba und Granada. Wider Erwarten finde ich die Gegend wunderschön.


Mai
Der Mai ist ein Monat, den ich am liebsten aus meiner Erinnerung löschen würde. Mit etwas Abstand und mehr Informationen entpuppt sich "das Problem" allerdings als weit weniger dramatisch, als angenommen. Puh, noch mal Glück gehabt!

Juni
London steht auf dem Programm: Ein letzter Mini-Urlaub vor Ankunft von Baby Silver. Allerdings bin ich zu dem Zeitpunkt schon recht unförmig und mein übliches zack-zack Programm fällt flach. Untypisch für mich verbringe ich viel Zeit in Cafés oder auf der Liege im Regent's Park. Highlight des Aufenthalts sind die Neu-Inszenierung des Musicals Saigon und der Oper Tosca in Covent Garden.

Juli
Das große Warten beginnt. Mein Mann ist länger geschäftlich in Asien. Währenddessen hoffe ich, dass der Storch noch etwas inne hält. 
Ein Wochenende verbringe ich mit Caroline, Jill und Baby Tim. In letzter Sekunde wird auch das Kinderzimmer fertig. Die Kleidung von Baby Silver ist neutral gehalten, da ich ja noch nicht weiß, ob es ein Mädchen oder Junge wird.



August
Sie ist da: Ein Mädchen. Sie ist sehr schmal geraten und hat große Augen, Ohren und Füße. Das Leben zu viert pendelt sich ein. Baby ist ein gutes Kind und schreit nicht oft.
Im August haben wir viel Besuch. Alle möchten sich das Baby angucken.
Zwei Tage vor Baby Silvers Ankunft wird mein Mecklenburg Projekt an einen Investor verkauft. Was für ein Timing!

September
Meine Oma hat Geburtstag. Da sie schon gut in den Neunzigern ist, reist die ganze Familie an, inklusive des Lieblingsonkels aus Amerika. Ich verbringe Zeit mit Lieblingscousins Billie & Moritz. Nun sind es 5 Urenkel: Marie, Oscar, Martha, Millie und Baby. Im Restaurant ist es mittlerweile "etwas" laut.

Oktober
Ein erster Blitzurlaub mit Baby bringt größere Gepäckprobleme mit sich. Der Aufenthalt am Tegernsee ist allerdings sehr entspannt. Wir schöpfen Hoffnung, dass wir zum reisefreudigen Hund auch noch ein reisefreudiges Kind abbekommen haben.
Baby Silver schläft nun die Nacht durch.



November
Cousin Oscar wird vier Jahre alt und Baby verpennt die ganze Geburtstagsparty.
Ich beginne wieder regelmäßig zu arbeiten. Auch wenn ich noch nicht bei meinem vollen Stundenpensum bin, fällt mir der Spagat zwischen Büro und Baby schwer. Irgendwie muss ich mich anders organisieren, weiß aber noch nicht, wie.
Ende des Monats feiern wir Thanksgiving.
Geschäftlich unterwegs, besucht mein Mann mehr durch Zufall ein Waisenhaus in Thailand. Er findet, dass wir unterstützen sollen und zwar nicht (nur) finanziell. Wir schmieden Pläne.

Dezember
Ich bin schwer am rotieren, weil noch so viel erledigt werden muss. Büro, Baby, Hund, Haushalt und Adventsprogramme sind mein Thema. Baby verbringt den ersten Tag alleine bei meiner Freundin Abigail und ihren Jungs. Wir feiern Advent, organisieren Weihnachtsgeschenke, Backen und genießen die kalten Sonntage.
Kurz vor Weihnachten fahren wir in die Tiroler Berge. Dort feiern wir Weihnachten mit Mutti Silber. 

Ein abenteuerliches und wunderschönes Jahr neigt sich zu Ende. Ich hoffe, dass es so positiv weiter läuft. Im Vergleich dazu 2013 (abwechslungsreich), 2012 (abartig) und 2011 (geht so).

Wie war Euer Jahr?

Kommentare:

  1. Eine tolle Zusammenfassung! ...und toll, dass ihr so ein entspanntes Babymädchen habt! Das ist schon die halbe Miete! ;-)
    Liebe Grüße, Sonja

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  2. schööön :) es freut mich zu lesen, dass 2014 so gut lief!

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  3. spannend! danke, dass du uns so teilhaben lässt :)

    auf das 2015 ganz wunderbar für dich und deine lieben wird!

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  4. Ein toller Rückblick. Ganz schön was passiert in diesem Jahr, was?
    Herzliche Grüße
    Jutta

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  5. Sehr schöner Rückblick und ein sehr ereignissreiches Jahr hattest du.
    Komm gut ins Jahr 2015, möge es ein ruhiges und schönes für dich und deine Familie werden.

    Lieben Gruß,
    Teresa

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  6. klingt nach einem tollen jahr. ich wuensche dir, dass das naechste jahr genauso gut laeuft xoxo

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  7. Schön geschrieben wie immer und tolle Fotos! Ich wünsche euch ein wunderschönes neues Jahr!

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  8. Wie Du das mit dem Arbeiten mit einem paar Monate alten Baby hinbekommst, musst Du mir mal verraten. Ich schreibe hin und wieder nachts – wenn ich nicht zu müde bin. Seit einiger Zeit versuche ich nun immer wieder, extra früh ins Bett zu gehen, um vor dem Baby wach zu sein, endlich wieder Yoga machen zu können und morgens zu arbeiten. Mit dem Resultat, dass ich trotzdem so lange schlafe wie die Kleine. Irgendwie scheint da doch heimlich ein Schlafdefizit auf Aufarbeitung zu hoffen ... Aber ich MUSS jetzt wieder in die Pötte kommen, denn es steht einiges an.

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