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Dienstag, 12. August 2014

Neues von der Büro-Front: Unternehmerin mit Kleinkind

Für mich war schon von vornherein klar: Ich möchte auch mit Kleinkind weiterhin berufstätig bleiben. Natürlich freue ich mich auf Baby Silber. Doch Mini-Bespaßung und Haushalt 24/7? Das würde mir nicht entsprechen. Ich glaube, dass ich durch die Vielfalt und den Ausgleich in der Arbeitswelt eine wesentlich inspiriertere Mutti sein kann. 

Wie plane ich, mein Vorhaben umzusetzen?



Der Job
Die Entscheidung, meine Bankkarriere an den Nagel zu hängen, war auch im Anbetracht von Baby Silber eine positive. Die Arbeit, die ich für "mein" Mini-Imperium verrichte, ist stark projektabhängig. Nur etwa 40% meines Arbeitspensums fallen für Routinearbeiten wie Kundenbetreuung, Finanzplanung und Führungsaufgaben an. Weitere 20-30% kann ich für Entwicklungsprojekte frei einsetzen, bzw. ergeben sich aus den Umständen: So zum Beispiel Projekt Mecklenburg, das mich die letzten 12 Monate zusätzlich auf Trab hielt. Nach Abschluss dieses Projekts bin ich erst mal für ein paar Monate im Mutterschutz. Im ersten Halbjahr 2015 werde ich dann versuchen, mich auf Routinearbeiten zu beschränken. Neue Projekte möchte ich zurück stellen oder notfalls delegieren.

Die Kinderbetreuung
Ich habe mich für eine Kita bei uns im Ort entschieden. Da ich sehr früh dran war, ergatterte ich einen Betreuungsplatz für zwei Tage die Woche ab Beginn 2015. Es handelt sich - im Gegensatz zu unserem straff durchorganisierten Haushalt - um eine liebevoll chaotische Einrichtung mit Tendenz in Richtung Waldorf-Pädagogik. Ich bin der Meinung, dass Kids stark davon profitieren, wenn sie mit verschiedenen Lebenskonzepten in Berührung kommen.

In meiner Familie schwören übrigens die meisten auf die Lösung Kindermädchen. Ich finde es zwar praktisch, delegieren zu können. Doch die Vorstellung, 24/7 einen Fremdling in meinem Haus zu haben, erfüllt mich mit Grauen. Und wahrscheinlich sind die Kosten auch nicht ohne.

Weitere Karriereschritte
Solange das Kind klein ist und bloß 2-3 Tage die Kita besucht, werde ich meinen momentanen Job weiter ausüben wollen. Projektideen in Richtung Beratung, Finanzen und Baubranche habe ich einige. Ob und wenn ich diese je umsetze, weiß ich noch nicht. Doch mir ist es wichtig, an Visionen für die Zukunft zu basteln. Denn das inspiriert und beflügelt mich.

Inspirationsquellen
Gerne lese ich zum Beispiel bei Sonja, die als Mutter zweier Töchter ihrer Arbeit als Coach nachgeht. Dort findet man gute Überlegungen und Tipps zum Thema Familie und Karriere. 

Kennst Du noch weitere gute Inspirationsquellen zum Thema? Oder hast Du selber einen Post geschrieben, der hilfreiche Tipps für arbeitende Muttis und Vatis enthält? 

Kommentare:

  1. kennst du den hier?
    http://babykram-kinderkacke.com/

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  2. Hört sich alles sehr gut an. Aber leider ist die Realität oftmals anders.
    Ich würde sagen: Lass es auf dich zukommen. Du wirst das richtige
    tun. Ganz bestimmt.
    Einen schönen Abend wünscht dir
    Irmi

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  3. Ich bin ja sooo gespannt, wie es bei dir weiter geht - und auf Baby Silver, natürlich! Klingt auf jeden Fall nach einem guten und doch flexiblen Plan! Ich hab auch immer sooo viele Ideen und finde es persönlich manchmal schwierig, mich zu entscheiden und zu fokussieren. Manchmal komme ich mit den Mädels dann doch an meine (Energie-)Grenzen bzw. habe das Gefühl, dass es mich zerreißt.
    Liebe Grüße und alles Gute für den Endspurt!
    Sonja

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  4. Hört sich doch mal nach ´nem Plan an! Ich denke, dass 2-3 Tage die Woche KiTa und Arbeiten eine gute Balance ergibt, so hat man Spass an beiden "Leben", dem Arbeits- und dem Familienleben und kann dem Kind ne ausgeglichene Mama sein.
    Ich habe die beiden älteren mit 13 Monaten in die KiTa gegeben (wobei ich noch 2 Wochen frei hatte und wir ueber ein paar Tage Eingewöhnung gemacht haben) und bin voll arbeiten gegangen, 5 Tage die Woche. Aber hier sind die Arbeitszeiten human, konnte also die Kinder immer gegen 16 Uhr abholen. Und es gab absolut keine Probleme :-)
    Elternzeit bekommt man hier bis das Kind ca. 9 Monate alt ist, danach kann der Vater noch mal nen Monat Vaterschaftszeit nehmen und ich habe immer meine angesparten Jahresurlaube noch drangehängt und dann nur noch 1-2 Monate ueberbrueckt. Habe dann, nachdem die Kinder abgestillt waren, öfters Nacht- und Wochenenddienste gemacht, um wieder ein bisschen was in die Familienkasse einzubringen. Jede Familie macht das so, wie es genau fuer diese Familie am besten passt (vorausgesetzt, man bekommt Betreuungsplätze fuer die Kleinen)! Und zum Glueck kann man ja Pläne auch evtl. anpassen :-)

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