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Freitag, 16. August 2013

Twilight - Besuch am "Filmset" auf der Olympic Peninsula


Ein ungutes Gefühl beschleicht mich, als wir kurz vor Forks zu einer Wanderung aufbrechen. Ich höre merkwürdige Geräusche, die Haut kribbelt, es riecht nach Moder. Auf einem eben geschossenen Photo meine ich, die Umrisse einer schreienden Person zu sehen, die da definitiv nicht stand. Vampire sind erfunden, doch....Nichts wie weg!
Schaut Euch mal den 4. Baumstamm von links an (der Dunkle). Sehe ich da was ;)?

Forks ist auf den ersten Blick ernüchternd. Keine hübschen Häuschen, keine blassen Jünglinge in Schwarz, keine Wölfe mit auffälligen Eckzähnen. Doch, was sehe ich da? Bellas Auto!
Die ältere Dame im Besucherzentrum erzählt uns in einer Mischung aus Stolz und Verwunderung, dass ihr kleines Kaff in den Spitzenzeiten mehrere hundert Filmliebhaber begrüßt. Es kommt manchmal vor, dass jemand beim Hospital vorstellig wird und Dr. Cullen sprechen möchte. (Ich hoffe mal, diese hartnäckigen Verehrerinnen haben das 12. Altersjahr noch nicht überschritten). Deshalb gibt es in Forks nun eine Route zum Selberfahren. Auf der Karte, die mir die Dame in die Hand drückt, erspähe ich die Häuser von Bella Swan und Edward Cullen.
Besucherzentrum in Forks, Washington. Es ist zwar klein, jedoch sehr liebevoll gestaltet. 
Leider erfahren wir nun auch, dass die Filme nicht in Forks gedreht wurden. Die Außenaufnahmen wurden im Großraum Vancouver, bzw. Oregon aufgenommen. Deshalb fahren wir weiter nach LaPush, dem fiktiven Werwolf-Epizentrum und spazieren dem wunderschönen Rialto Beach entlang. An diesem Strand erzählte Jacob Black Bella von der Existenz der Vampire. (Diese Gegend ist Teil des Olympic National Parks und deshalb von atemberaubender Naturschönheit.)
Erstaunlich übrigens, was so alles in die kleine Longchamp Tasche passt. Eine große Kamera, Reiseführer und üblicher Handtaschenkram haben darin Platz. Also hässlich oder nicht, die Longchamp ist definitiv praktisch!
Alles in allem war dies ein wunderschöner Tag, ob man nun Twilight gesehen hat oder nicht. 

Montag, 12. August 2013

Am Pazifik - Vergiss' Vancouver, geh' nach Victoria!

Klare Ansage. Vancouver ist nicht halb so toll, wie ich's mir erträumt hatte. Dafür doppelt so teuer! Das Stadtzentrum ist ziemlich abgesifft. Penner, Verwirrte und Alkis im Endstadium. Zu sehen gibt es - zumindest für Europäische Ansprüche - wenig Interessantes. Der Wermutstropfen? Gestylte Jungs und Mädels, sarkastischer Humor und unheimlich leckeres Essen!
Der Flug war übrigens spitze. Seht ihr die weißen Tupfen da im Meer? Das sind Eisberge. Eisberge!! (Ich habe meinen Mann wachgerüttelt, damit er das auch ja nicht verpasst. Und anschließend darauf bestanden, dass er den Fensterplatz rausrückt.)
Zum Glück sollten wir wenig Zeit in Vancouver verbringen, denn ich wusste noch von meinem ersten Besuch, dass mir die Stadt nicht sonderlich sympathisch ist. Also nahmen wir die Autofähre nach Victoria, der Hauptstadt Britisch Kolumbiens. Victoria ist auf einer Insel gelegen und somit nur per Boot oder Flugzeug erreichbar. Dort besichtigten wir das Parlamentsgebäude, die Butchart Gardens und das absolut geniale Museum of British Columbia. (Hey, ihr Museumskuratoren in der Heimat! Warum sind Eure Museen selbst für Geschichtsfreaks öde? Da läuft doch was falsch.) 
So. Nun zeige ich Euch die Bilderflut der letzten Tage:

Freitag, 9. August 2013

Healthy Eating - The Hormonal Balance Diet


Viele von Euch haben mich gefragt, was ich denn jetzt so esse. Wie ich das mit dem bis zu 10 Portionen Obst/Gemüse am Tag hinbekomme. Ob ich Tipps habe. Na klar!
Hormondiät? Klingt ungesund...
Unterm Strich ist diese amerikanische Hormonal Balance-Diät einfach nur eine gesunde Ernährungsweise und eigentlich keine Diät im strengen Sinn. Essen darf man (fast) alles. Zucker, Weißmehl, saturierte Fette und Light Getränke sollen möglichst reduziert werden. Dafür gibt es Berge von Grünzeug! Ich finde es toll, dass im Buch endlich mal konkret erklärt wird, was die Auswirkungen schlechter Ernährung auf den Körper sind. Das motiviert unheimlich, sich an die Regeln zu halten.

Wie sieht so ein Tagesplan aus?
Der Einfachheit halber dokumentiere ich den Dienstag:
Morgens: 2 Pfirsiche, Rote Johannisbeeren, ½ Packung Hüttenkäse (75g)
Mittags: Große Salatplatte mit Thunfisch (Blattsalat, Karotten, Tomaten, Rote Beete, Melone, etc.) im Restaurant
Snack: 1 Stück Wassermelone
Abendessen: Vollkornspiralen mit Gemüsebolognese (mageres Rinderhack, Karotten, Dosentomaten), Parmesankäse, Ruccola Salat mit Tomate
Fitness: 2 Stunden Hundespaziergang mit starken Steigungen
Ernährst Du Dich vegan?
Nein. Ich esse viel zu gerne Milchprodukte und Fisch! Ich achte einfach darauf, den Frucht- und Gemüseanteil möglichst hoch zu halten. Zwischen 5 und 10 Portionen am Tag sind mein Ziel und ich bekomme das gut hin.

Was für Verbesserungen stellst Du fest?
Meine Haut sieht rosiger und weniger trocken aus. Das Hautbild ist verbessert. Ich habe mehr Elan. Zudem habe ich 2kg abgenommen. Das war zwar nicht meine Hauptmotivation, doch welches Mädel sagt nein zu 2kg weniger Hüftspeck?

Ist das nicht sehr aufwändig?
Natürlich ist es leichter, nach einer Tafel Schokolade zu greifen. Gute Organisation ist gefragt! Kauft genügend leckere und gesunde Lebensmittel, damit immer was vorrätig ist. Schnippelt Euch am Vorabend Obst und Gemüse und nehmt es mit ins Büro. Der Knackpunkt ist, nicht in ein Hunger- bzw. Appetitloch zu fallen und dann Süßes und Fettiges essen zu müssen, weil keine schmackhafte Alternative in Reichweite ist.
Was steht hinter der Hormonal Balance Diät?
Die Quintessenz ist, dass man sich so ernähren soll, dass alle Hormone im Lot sind. Dann nimmt man ab, bzw. kann sein Gewicht einfach und auf gesunde Weise halten (HormonalBalance).

Mittwoch, 7. August 2013

On the road again


Auf dem Weg nach Nordamerika. In der Hand den Samsonite: Prall gefüllt mit Hippie-Blusen, Zeckenspray, Reiseliteratur. Im Herzen die unendliche Sehnsucht. Nach Großstadt, satten Wäldern, Picknick im Nirgendwo, Abenteuer.
Ein Roadtrip durch Nordamerika ist für mich die pure Lebensfreude. Ich kann im Stundentakt neue Orte kennenlernen. Pläne für einen erneuten transatlantischen Umzug schmieden und diese nach der nächsten Kurve wieder verwerfen, denn hier ist es ja NOCH spannender! Mit dem Starbucks-Becher in der Hand laut singend der Küstenstraße entlang düsen. Mit dem Besten lautstark darüber diskutieren, ob ich die Straßen-Karte nun richtig rum halte. 

Ich verabschiede mich nun für einige Tage. Auf bald in Nordamerika!
Photo: Arches National Park, UT

Hier seht ihr einige meiner amerikanischen Lieblingsbilder. Die Idee stammt von Frau Hibbel, die ebenfalls mit dem Koffer in der Hand zur Welt kam. (Wer mag, fühle sich inspiriert, seine schönsten Reisebilder im Sinne von Frau Hibbels Photochallenge ebenfalls zu zeigen).
Photo: Boston, MA
Photo: Frühstück in Vail, CO
Photo: Florida Keys (FL)
Photo: Provincetown, MA
Photo: Key West (FL)
Photo: Chatham, MA

Donnerstag, 1. August 2013

Ueber Wanderfreuden, eine geschenkte Aprikosentarte und einen Hund, der kein San Pellegrino mag

Letztes Wochenende hat uns die Wanderlust gepackt. Mit Hund und Rucksack sind wir losgedüst, um einige Tage in den Bergen zu verbringen. Wir haben mal wieder gemerkt, dass es keine Fernreise sein muss, um Schönes zu erleben.
Bergsee. Leider blieb vor lauter Wandern das Plantschen auf der Strecke. Zudem ist es mit Stanley und Wasser nicht weit her.
Herzhaftes Essen im Biergarten. Die Wurst zum Salat hätte nicht unbedingt sein sollen. Doch nach einer anstrengenden Wanderung liegt's wahrscheinlich drin. 
Stanley hat Mühe mit der Hitze. Das mitgebrachte Wasser (0.5l) reichte für den Hund nicht aus. Deshalb versuchten wir es mit unserem San Pellegrino. Doch er fand Sprudel einfach nur Bäh! Etwas später füllte ich Wasser aus dem See nach und war nachher ziemlich nass. Bei den Temperaturen nicht mal schlecht. 
Mal wieder am Essen, doch dieses Mal gesund.
Am Sonntag nahmen Caroline und Klein-Jill eine längere Zugfahrt auf sich, um mit mir einen Gipfel zu erklimmen. Die Kinderwagen-Wanderung mit entpuppte sich als völlig ungeeignet, da es streckenweise auf einem Schotterweg höllisch abwärts ging. Caroline und ich hingen mit aller Kraft am Wagen und fanden's wie immer sehr lustig. Jill schlief komischerweise trotz unserer Lachanfälle und dem Gerüttel durch.
In einer Berghütte bekamen wir vom netten Wirt den Rest einer Aprikosentarte geschenkt. Es war schon spät am Nachmittag. Der Wirt meinte, er wolle nicht schon wieder übrig gebliebenen Kuchen zum Abendessen. Ob wir Interesse haben? Na klar! Die Garte schmeckte super lecker, fruchtig und nicht sehr süß. Doch zum Abendessen gab es anschließend nur noch Fruchtsalat. (Hallo schlechtes Gewissen!)
Alles in allem ein sehr schönes Wochenende mit viel Bewegung, schöner Natur und in anregender Gesellschaft.