Ein ungutes
Gefühl beschleicht mich, als wir kurz vor Forks zu einer Wanderung aufbrechen.
Ich höre merkwürdige Geräusche, die Haut kribbelt, es riecht nach Moder. Auf einem eben geschossenen
Photo meine ich, die Umrisse einer schreienden Person zu sehen, die da
definitiv nicht stand. Vampire sind erfunden, doch....Nichts wie weg!
Schaut Euch mal den 4. Baumstamm von links an (der Dunkle). Sehe ich da was ;)?
Forks ist
auf den ersten Blick ernüchternd. Keine hübschen Häuschen, keine blassen
Jünglinge in Schwarz, keine Wölfe mit auffälligen Eckzähnen. Doch, was sehe ich
da? Bellas Auto!
Die ältere
Dame im Besucherzentrum erzählt uns in einer Mischung aus Stolz und
Verwunderung, dass ihr kleines Kaff in den Spitzenzeiten mehrere hundert
Filmliebhaber begrüßt. Es kommt manchmal vor, dass jemand beim Hospital
vorstellig wird und Dr. Cullen sprechen möchte. (Ich hoffe mal, diese
hartnäckigen Verehrerinnen haben das 12. Altersjahr noch nicht überschritten). Deshalb
gibt es in Forks nun eine Route zum Selberfahren. Auf der Karte, die mir die Dame in die
Hand drückt, erspähe ich die Häuser von Bella Swan und Edward Cullen.
Besucherzentrum in Forks, Washington. Es ist zwar klein, jedoch sehr liebevoll gestaltet.
Leider
erfahren wir nun auch, dass die Filme nicht in Forks gedreht wurden. Die Außenaufnahmen
wurden im Großraum Vancouver, bzw. Oregon aufgenommen. Deshalb fahren wir
weiter nach LaPush, dem fiktiven Werwolf-Epizentrum und spazieren dem wunderschönen Rialto Beach entlang. An diesem Strand erzählte Jacob Black Bella von der Existenz der Vampire. (Diese Gegend ist Teil des Olympic National Parks
und deshalb von atemberaubender Naturschönheit.)
Erstaunlich übrigens, was so alles in die kleine Longchamp Tasche passt. Eine große Kamera, Reiseführer und üblicher Handtaschenkram haben darin Platz. Also hässlich oder nicht, die Longchamp ist definitiv praktisch!
Alles in allem war dies ein wunderschöner Tag, ob man nun Twilight gesehen hat oder nicht.






















































